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Wie gesund ist Müsli?

Praktisch, oder? Eine Müsli-Mischung aufgemacht, meistens Milch darüber kippen, fertig soll ein gesundes Frühstück sein. Und wieder Zeit gespart. Aber stimmt das auch?

Wer wünscht sich das morgens nicht: Bitte, noch ein bisschen länger schlafen, bevor der Tag startet. Dann muss das Frühstück schnell gehen. Fest steht aber: Energie ist nötig, um dich mit Kopf und Körper fit für die Schule zu halten. Ein Müsli verheißt oft Zauberkraft. Es liefert viele Kohlenhydrate, Vitamine und Ballaststoffe.

Im Getreide steckt jede Menge Gutes

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„Magnesium, Kalium und Eisen“, sagt Küchenchef Daniel Freisen. Wichtige Ballaststoffe hätten zudem laut Experten positive Wirkungen auf die Verdauung. „Misch dir dein eigenes Müsli und achte auf die Zutaten“. Ein gesundes Müsli geht ganz einfach, man nehme: Drei bis vier Löffel Getreideflocken, frisches Obst und fettarmen Joghurt oder Milch und schon ist das Müsli fertig. Ist es dir nicht süß genug? Ein Löffel Honig macht Sinn und Freude.

Vorsicht vor Fertigprodukten

Diese können Kalorienbomben sein. Crispies, Crunchies, Loops oder Pops versprechen schnelles Zuckervergnügen. „Pro 100 Gramm könnten in Fertigmüslis rund acht Stückchen Würfelzucker verborgen sein“, weiß der Küchenchef. Selbst wenn zuckerfrei auf der Verpackung steht, bedeute das nicht, dass kein Zucker enthalten sei. Hier versteckten sich oft eine Fülle an Trockenobst wie etwa Rosinen oder Beeren. Dreh mal die Packung um und lese die Zuckerangaben. Es liest sich fast wie bei bekannten Limonaden.

„Zahlreiche Studien deuten darauf hin, dass Kinder und Jugendliche, die gefrühstückt haben, in den Morgenstunden leistungsfähiger und reaktionsschneller sind und nicht so schnell ermüden“, sagt Sabine Tholl von der Verbraucherzentrale NRW. Frühstück sollte immer kohlenhydratliefernde Lebensmittel, wie stärke- und ballaststoffreiche Vollkornprodukte in Form von Brot oder Müsli und Obst enthalten. Müsli ist gut, aber mach dein Ding!