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Wenn Genuss einen Namen hat

Der Brunch wird immer beliebter – nicht nur zu besonderen Anlässen

Gibt es etwas Schöneres als am Wochenende mit der Familie oder Freunden zusammenzusitzen und bei einem ausgedehnten Brunch eine gemütliche Zeit zu verbringen? Wohl kaum! Doch was genau bedeutet eigentlich „brunchen“?

Frühstücken oder Brunchen – das ist hier die Frage. Aber warum eigentlich nicht beides? Denn streng genommen handelt es sich um zwei ganz verschiedene Mahlzeiten. Während ein Frühstück als Start in den Tag früh morgens eingenommen wird, beginnt ein Brunch häufig erst am späten Vormittag und kann bis in den frühen Nachmittag hinein zelebriert werden.

Dabei handelt es sich um eine reichhaltige Mahlzeit, die sowohl aus Bestandteilen des Frühstücks als auch des Mittagessens besteht. Das verrät bereits das Wort „Brunch“. Es stammt aus dem Englischen und setzt sich aus breakfast („Frühstück“) und lunch („Mittagessen) zusammen.

Wer hat’s erfunden?

Der Brunch wird mittlerweile von vielen Cafés, Hotels und Restaurants in Form eines kalt-warmen Büffets angeboten, hauptsächlich sonntags. Aber nicht nur in Gastronomiebetrieben ist dieser Trend spürbar, sondern auch zu Hause am heimischen Esstisch.

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Ein privat vorbereiteter Sonntagsbrunch für Familienangehörige, Freunde, Kollegen und Bekannte ist keine Seltenheit mehr. Darüber hinaus gibt es auch Brunches zu bestimmten Anlässen, zum Beispiel:

  • Frühlings-, Sommer-, Herbst- oder Winterbrunch

  • Weihnachtlicher Brunch

  • Adventsbrunch

  • Neujahrsbrunch

  • Osterbrunch

  • Geburtstagsbrunch.

Der Brunch ist allerdings nicht zu verwechseln mit dem zweiten Frühstück. Seine Geburtsstunde schlug im 18. Jahrhundert in Großbritannien. Seine weltweite Beliebtheit und spannende Geschichte hat der Brunch jedoch dem Weg über Amerika zu verdanken. Dort etablierte er sich in den 1930er-Jahren zunächst in den gehobenen Schichten. Noch heute ist in den USA der „Muttertags-Brunch“ eine beliebte Tradition.

Tischlein deck dich …

In kulinarischer Hinsicht kommt beim Brunchen jeder auf seine Kosten. Denn der Büffettisch ist reich gedeckt. In der Regel werden Brötchen, Brot, Croissants, Honig, Käse, Marmelade, Müsli, Quark, Wurst, Ei sowie Salate und warme Speisen (z. B. Braten) mit vielen Beilagen oder Suppen angeboten. Naschkatzen können sich ab und an auch über Kuchen und Törtchen freuen.

Je nach Geschmack stehen bei manchen Brunches auch ausgefallenere Speisen wie Pfannkuchenrollen, Mini-Hamburger, Tortillas, Tacos oder Wraps zur Auswahl. Grundsätzlich gibt es eine ausgewogene Mischung aus kalten und warmen Speisen. Als Getränke werden Kaffee- und Teezubereitungen, Frischmilch, Mineralwasser sowie Fruchtsäfte angeboten, in der gehobenen Gastronomie auch schon mal Sekt und Champagner.