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Ob direkt kochen oder einfrieren – so klappt’s mit dem Wintergemüse

Rosenkohl: Richtig zubereitet ein wahrer Gaumenschmaus

Was ist klein, grün und gesund? Richtig: Rosenkohl! Das Wintergemüse kommt nun wieder öfter auf den Teller. Denn von September bis März hat es Saison. Die gute Nachricht: Aus dem Tiefkühlfach kann man Rosenkohl ganzjährig genießen.

Die kleinen Röschen des Rosenkohls sind eine beliebte Beilage zu vielen Fleischgerichten, schmecken aber auch richtig gut zu Pasta, als Suppe, in Pfannengerichten oder Aufläufen. Oder habt ihr sie schon einmal als Salat zubreitet? Auch das ist möglich!

Kleine Vitaminbomben

Rosenkohl schmeckt nicht nur gut, sondern ist auch eine echte Vitaminbombe: In ihm steckt viel Vitamin C, aber auch Kalium und Phosphor. Außerdem enthalten die Röschen Vitamin B1, B2, B6, Folsäure und Eisen.

Die Ernte

Am häufigsten wird Rosenkohl in den Küstengebieten von Atlantik und Nordsee in Großbritannien, den Niederlanden und Frankreich angebaut. Die Haupternte erfolgt im November und Dezember. Rosenkohl-Röschen wachsen traubenähnlich an geraden, dicken Pflanzenstielen. Sie sind walnussgroß und hell- bis dunkelgrün. Da man ihn zuerst in der Nähe von Brüssel kultivierte, ist er auch unter dem Namen „Brüsseler Kohl“ bekannt.

Der Einkauf

Rosenkohl wird meist lose auf Wochenmärkten oder in Netzen in Supermärkten angeboten. Achtet beim Kauf auf kleine, feste und geschlossene Köpfchen. Flecken auf den Blättern sind ein Zeichen von Überlagerung. Im Gemüsefach des Kühlschranks ist Rosenkohl etwa vier Tage lang haltbar.

Die Zubereitung

Entfernt zunächst die äußeren Blätter, schneidet die Strünke zurück und wascht den Rosenkohl gut. Anschließend die Strünke gerade schneiden und mit einem Küchenmesser kreuzweise einschneiden, denn so gart der Rosenkohl beim Kochen gleichmäßiger und schneller. Jetzt könnt ihr ihn in den Topf geben, knapp mit Wasser bedecken und 1 TL Salz dazugeben. Wenn das Wasser kocht, den Rosenkohl zugedeckt bei mittlerer Hitze 12 bis 16 Minuten kochen. Nach dem Garen das Wasser abgießen und den Rosenkohl in einem Sieb abtropfen lassen.

Übrigens: Eine gute Prise Zucker im Kochwasser lässt den Kohl noch runder schmecken und mildert den intensiven Kohlgeschmack etwas ab. Auch Kümmel, Anis oder Fenchel machen den Rosenkohl bekömmlicher. Und natürlich könnt ihr Rosenkohl nach dem Kochen ganz nach Gusto mit Speck, Äpfeln, Mandeln oder Erdnüssen verfeinern.

Das Einfrieren

Rosenkohl lässt sich bestens einfrieren und ist so noch Monate später ein Gaumenschmaus. Am besten kocht ihr den Rosenkohl vor dem Einfrieren 2 bis 4 Minuten in Salzwasser und schreckt ihn in Eiswasser ab. Nun den blanchierten Rosenkohl nebeneinander auf einem Tablett anfrieren, nach etwa einer halben Stunde könnt ihr ihn in Gefrierbeutel umpacken. So verhindert ihr, dass die Köpfe im Gefrierfach miteinander verkleben. Nach dem Auftauen können die kleinen Kohlsprossen einfach weiter verarbeitet werden.

Guten Appetit!