Grundlage für Zukunft - das Schulsystem in der DG

Wenn der Ernst des Lebens beginnt, sieht das in der DG so aus: Die Schule beginnt mit drei Jahren Kindergarten. Auf sechs Jahre Primarschule folgt die Sekundarschule. Diese dauert sechs Jahre, sieben Jahre im berufsbildenden Unterricht.

Die angegebenen Jahre und Zeiten sind Regelfälle. Wer nach dem Abitur höhere akademische Abschlüsse anstrebt, hat in der DG nur eine eingeschränkte Auswahl. Studenten können sich für Kindergärtner, Primarschullehrer oder Krankenpfleger entscheiden. Außerdem können sich die Abiturienten zu den dualen Bachelorstudiengängen Buchhaltung, Versicherungsmakler und Bankkaufmann einschreiben. Andere Studiengänge gibt es im Landesinneren oder im Ausland.

Primarschüler, die die Grundschule erfolgreich abgeschlossen haben, erhalten das Abschlusszeugnis der Grundschule. Für Schüler, die diese Bescheinigung nicht erhalten, jedoch die sechste Primarklasse besucht haben, ist noch nichts verloren: Sie können in der Sekundarschule in das erste Anpassungsjahr. Oder sie kommen in die erste Beobachtungsklasse, wenn KALEIDO-DG und der Zulassungsrat der aufnehmenden Schule ein positives Gutachten abgeben. Die Eltern müssen auch einverstanden sein. Hat ein Kind die sechste Primarschulklasse nicht besucht, ist jedoch mindestens 12 Jahre alt, kann es in das erste Anpassungsjahr eingeschrieben werden.

Im dreistufigen Sekundarunterricht findet wichtige Orientierung statt

Das erste und zweite Jahr im Sekundarunterricht soll die Schüler bestmöglich auf die Wahl zwischen dem allgemeinbildenden, technischen oder berufsbildenden Unterricht vorbereiten. Die Jugendlichen können sich nach diesen beiden Orientierungsjahren auch für eine berufliche duale Ausbildung entscheiden - also eine Lehre machen oder den Teilzeitunterricht besuchen. Diese Formen der dualen Ausbildung sind für schulpflichtige Schüler ab 15 mit zwei Jahren Besuch einer Regelsekundarschule bzw. 16 Jahre aufgrund des Alters gedacht.

Im dritten Jahr wählt der Jugendliche zwischen:

1. dem Übergangsunterricht, der in erster Linie auf ein Studium vorbereitet. Er ist in folgenden Unterrichtsformen möglich:

  • allgemeinbildende Unterrichtsform

  • technische Unterrichtsform

2. dem Befähigungsunterricht, der in erster Linie aufs Berufsleben vorbereitet. Er lässt ebenfalls die Möglichkeit offen, an einer Hochschule oder Universität ein Studium zu absolvieren. Er ist in den beiden folgenden Unterrichtsformen möglich:

  • technische Unterrichtsform

  • berufsbildende Unterrichtsform

In und am Ende der zweiten Stufe des Sekundarunterrichts (drittes und viertes Jahr) können die Schüler unter gewissen Bedingungen immer noch die eingeschlagene Studienrichtung bzw. Unterrichtsform ändern.

Nachdem sie die dritte Stufe beendet haben, können sie entweder einen Beruf ergreifen oder ein Hochschulstudium absolvieren. Um im berufsbildenden Unterricht die Hochschulreife in der DG zu erlangen, muss ein siebtes Jahr erfolgreich durchlaufen werden.