Großküche tischt frische Menüs auf

Ohne Herd bleibt die Küche kalt, so ein Sprichwort. Und zum Lernen braucht man eine ordentliche warme Mahlzeit. Gemeinschaftsverpflegung ist wichtig, in den Eupener PPP-Schulen hat eine zentrale Großküche diese Aufgabe übernommen.

Das Ziel ist klar formuliert: Mit einer wohlschmeckenden Schulkost soll in erster Linie die Leistungsfähigkeit der Schulkinder erhalten werden, das Essen also sowohl hohen ernährungsphysiologischen als auch geschmacklichen Standards entsprechen. Ein vielfältiger Speiseplan erfüllt mit ausgewogenen Gerichten seit 2013 diese Vorgaben. Und: Das Auge isst mit. Das Essen schmeckt nicht nur gut, es sieht auch gut aus.

Und der Erfolg gibt ihr Recht: 2016 erhielt die Zentralküche die Auszeichung "Goldener Teller". Der nachstehende Film zeigt, wie genau die Zentralküche funktioniert und worauf sie Wert legt in ihrer Arbeit.

 

Frische Küche mit schmackhaften und ausgewogenen Gerichten

Die Großküche am Berufs- und Bildungscampus an der Vervierserstraße versorgt eine Vielzahl von unterschiedlichen Schulen und Einrichtungen mit Mittagskost. Kindergartenkinder, Primar- und Sekundarschüler sowie das Ausbildungspersonal profitieren von diesem Angebot.

Mitunter ist es gar nicht so leicht, mit einem Menü den Geschmacksnerv von verschiedenen Altersgruppen zu treffen. Doch Erfahrung und die Aufforderung zur Rückmeldung machen den Meister.

Essen vom Drei-Gänge-Menü bis zum Veggie-Tag

Jeden Tag gibt es ein neues Drei-Gänge-Menü mit Suppe, Hauptgang (mit Gemüse und Beilage) und Dessert. Dazu kommt - auf Bestellung - immer ein Angebot aus der kalten Küche, zum Beispiel ein Carpaccio oder ein Schweizer Wurstsalat. 

Überall gelten strenge Grenzwerte und Hygienevorschriften, denn Essenszubereitung in dieser Größenordnung bedeutet, hohe Verantwortung zu tragen. Allergene und Zusatzstoffe werden mit Hinweisen und Logos deutlich sichtbar gekennzeichnet.

Gemeinschaftsverpflegung verfolgt auch Ziele der Nachhaltigkeit

Rund 500 bis 600 Essen sind es, die das Küchenteam an Werktagen zubereitet. So oft wie möglich kommen Mahlzeiten mit regional erzeugten Produkten für die kleinen und großen Gäste auf den Mittagstisch. 
Donnerstags ist Veggie-Tag. Kein fades „Grünzeug knabbern“. Nein, auch dann steht ein komplettes Drei-Gänge-Menü auf dem Programm. Ebenfalls eine bewusste Entscheidung. Kurze Transportwege und vegetarische Gerichte sind im Sinne der Nachhaltigkeit - eine Entwicklung, die das Leitbild der DG in Sachen Ernährung bestimmt. In dieses Konzept passt auch die biologische Entsorgung der Speisereste: Getrocknet und verbrannt liefern sie Bio-Gas.

Küchenausschuss soll Feedback geben 

Wie wird das Essen aufgenommen? Was könnte man im Speiseplan verbessern? Diese und ähnliche Fragen interessieren auch die Küchenleitung. Dazu benötigt sie Feedback. Diese Rückmeldung gibt ein Küchenausschuss. Er ist besetzt mit Vertretern von Eltern, Lehrern und Schülern, er tagt viermal im Jahr. 

Darüber hinaus gibt es in jeder Austeilküche ein sogenanntes Gästebuch, in das man direkt „Lob und Tadel“ eintragen kann.